Zielkonflikte der Wirtschaftspolitik

January 9th, 2009

Zwischen den einzelnen Zielen der Wirtschaftspolitik bestehen verschiedenartige Beziegungen. So können diese Ziele sich gegenseitig ergänzen. Beispiel: Maßnahmen, die das Wirtschaftswachtum fördern, kommen auch der Vollbeschäftigung zugute.

Meistens jedoch behindert das Erreichen des einen Zieles die Erfüllung des anderen. Man spricht von Zielkonflikt, da die gleichzeitige Verwirklichung beider Vorstellungen Probleme bereitet:

  • Maßnahmen, die der Vollbeschäftigung dienen gefährden die Preisstabilität.
  • Stabile Preise erfordern preisdämpfende Maßnahmen, die wiederum Vollbeschäftigung und wirtschaftliches Wachstum in Frage stellen
  • Ein starkes Wirtschaftswachstum kann Probleme beim Umweltschutz verursachen.

Da alle Hauptziele der staatlichen Wirtschaftspolitik (magisches Vier und magisches Sechseck) nicht gleichzeitig zu erreichen sind, versucht man sie zumindest in relativen Einklang zu bringen. In der Praxis bedeutet dies: man wird zunächst die Ziele anstreben die aktuell am Wichtigsten erscheinen.


Konjunktur und Konjunkturschwankungen

January 8th, 2009

Konjunktur bedeutet eine Veränderung der wirtschaftlichen Lage. Es gibt Zeiten in den Produktion, Nachfrage und Beschäftigung ansteigen und Zeiten in denen sie zurückgeht.

Der typische Konjunkturverlauf erfolgt wellenförmig und wiederholt sich alle 4-5Jahre. Es werden vier Konjunkturphasen unterschieden.

Tiefstand (Depression), Aufschwung (Expansion), Hochkonjunktur (Boom) und Abschwung (Rezession)

Während des Tiefstandes haben die Unternehmen Absatzschwierigkeiten. Die Folge sind Entlassungen, sinkende Löhne und Preis und fallende Aktienkurse.

Der Aufschwung setzt ein wenn die Nachfrage zunimmt. Dadurch erhöhen Unternehmungen ihre Produktion, es werden mehr Arbeitskräfte benötigt. Löhne und Preise steigen. Diese Entwicklung setzt sich fort bis zur Hochkonjunktur. Hier erreichen die Lohnsteigerungen und die Nachfrage ihren Höhepunkt. Wegen fehlender Fachkräfte und um Kosten zu sparen rationalisieren viele Betriebe. Gestiegene Kosten werden auf die Preise abgewälzt.

Viele wollen die Kosten für weitere Investitionen nicht eingehen. Andere Betriebe können die Kosten nicht mehr tragen müssen ihre Tätigkeiten einstellen oder Leute entlassen. Die Nachfrage nimmt weiter ab. Der Abschwung hat eingesetzt. Die Produktionen werden weiter verringert. Große Arbeitslosigkeit entsteht. Die Depressionsphase hat eingesetzt.


Fahrradtaxis die umweltfreundliche Alternative?

January 7th, 2009

In Deutschlands Großstädten sind sie bereits unterwegs und erleben eine Renonce. Studentennetzwerke stellen junge, sportliche Fahrer zu Verfügung, die Geschäftsleute, Touristen oder Umweltbewusste, von A-nach-B chauffieren.

Das Fahrradtaxi das täglich am Berliner Hauptbahnhof steht, sieht modern aus Segeltuch-Textilien schützen den Fahrgast vor Regen und Wind während der Fahrer Wind und Wetter ausgesetzt ist. Die Preise ähneln den der Taxis, „nur das Trinkgeld fällt meist etwas besser aus”, so die Hochschulabsolventinnen die das Berlinerprojekt gegründet haben.


Die Erde ist eine Scheibe

October 27th, 2008

So dachte es die Menschheit im Mittelalter. Falsch denn schon die alten Griechen wussten um 500 v.Chr. das die Erde eine Kugel ist. Wenn man aufs Merr hinausguckt oder von einem hohen Berg erkennt jedes Kind die Wahrheit. Die Griechen erforschten nicht nur das Universum sondern auch die Erde. Sie konnten damals schon ziemlich genau den Umfang der Erde errechnen ohne sie jemals umsegelt zu haben. Das die Erde eine Scheibe sei erzählte man im Mittelalter den Kindern, deren Väter sich auf See begaben. Man sagte damals das man aufpassen sollte damit das Schiff nicht hinunter fällt.


Wo und was sollte man besser nicht kaufen?

October 26th, 2008

Preissuchmaschinen und Rabattaktionen sind an der Tagesordnung wenn es um die Schnäppchenjagd geht. Aber man sollte auch nicht ganz vergessen wie günstige Preise entstehen. Durch schlechte Arbeitsplatzbedingungen und Umwelt belastenden Einkauf.

Amazon ist die Vorzeige Anti-Firma in den meisten Niederlassungen gibt es keinen Betriebsrat, die Mitarbeiter werden ausgenutzt, zu Überstunden verdonnert und dazu noch schlecht bezahlt. Bücher, Romane und Kinderbücher unterliegen der Buchpreisbindung. Beim kleinen Buchladen um die Ecke bekommt man sie zum selben Preis.

Procter & Gamle ist ein mit mehreren Milliarden Gewinn, immer weiter wachsendes Unternehmen aus den USA. Produkte wie  Blend-a-Med, Pampers, Lenor, Always, Gilette, Ariel, olaz, Pringles und viele mehr die das “P&G-Logo” tragen. Der primäre Kosmetikkonzern P&G ist dafür bekannt besonders Umweltschädlich zu arbeiten um die Preise immer weiter zu drücken.

Umweltschutz rückt zum Glück immer mehr ins Auge des Verbrauchers. Ein Auto mit Hybridantrieb ist nicht mehr nur was für Naturfans. Die Philosophie hinter einem Produkt gerät mehr in den Mittelpunkt der Kaufentscheidung. So werden Bierhersteller mit einer verbesserten Waldbewirtschaftung. Geländewagenhersteller setzen auf geringeren Verbrauch oder alternative Antriebstechniken, wie Hybridtechnologien mit Benzin und Elektromotoren. Waschmaschinen, Trockner und Kühlschränke haben Energieffizenzklassen auf die geachtet werden sollte.

Das Schutzlogo des Blauen Engels

Begriffe aus der Datenbank-Informatik

October 25th, 2008

Unter einer Datenbank versteht man ein auf Dauer angelegtes System zur Beschreibung, Speicherung und Wiedergewinnung von umfangreichen Datenmengen. Datenbanken bestehen aus der Datenbasis, in der die Daten abgelegt werden und dem Datenbankverwaltungssystem. Das Datenbankverwaltungssystem (DBMS: Database Management System) ist die Gesamtheit der Programme zum Zugriff auf die Datenbasis.
Die Grundbegriffe des rationalen Datenbankmodells ist die Relationsalgebra. Bei einer Relation handelt es sich um eine Menge, die durch eine Tabelle dargestellt werden kann. Alle Relationen einer Datenbank zusammen bilden die Datenbasis.
Für die Beschreibung von Tabellen werden entweder Begriffe aus der Datenbanktheorie oder ihre Entsprechungen aus der Informatik verwendet.

Datenbankbegriff Informatikbegriff
Entitätstyp Tabellenname
Gegenstandsdefinition mit Merkmalen
Attribut Spaltenname
Beschreibung eines Merkmals der Tabellenelemente
Attributwerte Wert
Wert eines Merkmals der Tabellenelemente
Tupel (Entität) Datensatz
Alle Werte eines Elements
Relation Tabelle
Komplette Tabelle
Domäne Wertebereich
Zulässige Werte für Tabellenelemente

Integrated Services Digital Network - ISDN

October 25th, 2008

1980 wurden von den analogen Telefonnetzen auf digitale umgestellt. Für die Nutzer änderte sich vorerst nichts. Um 1987 startet das nationale ISDN-Pilotprojekt, die ersten Kunden waren unter anderem die Steuerberater. 1993 startete dann flächendeckent das deutschlandweite ISDN, kurz darauf folgte das EURO ISDN.

Das digitale Fax der Gruppe 4 (ISDN) konnte sich nicht durchsetzen, das analoge Fax der Gruppe 3 ist heute der Standard. Die Telefone (Phone) mit Pulswahlverfahren sind heute nahezu ausgestorben. Das Tonwahlverfahren (MFV) wird überwiegend genutzt. ISDN-Telefone sind teuer und bieten nur wenige Vorteile gegenüber den analogen. Mit CLIP (Rufnummerübermittlung) und modernen TK-Anlagen lassen sich Weitervermittlung und ähnliche Services nutzen.

Tarifvergleiche sind heute dank Flatrates nicht mehr nötig. Die Regulierungspolitik hat die Preise der Monopolisten stark nach unten dirigiert. Mit All inclusive Angeboten bündeln die Firmen ihre Kunden, so werden DSL-Flatrate, Videoflatrate, Telefonanschluss und Handyvertrag unter einen Hut gebracht.


Schicht 1 des OSI-Referenzmodells bei ISDN

October 25th, 2008

Die Schicht 1 sorgt für die physikalische Übertragung zwischen Endgerät TE und Netzabschluss NT. Die Bitübertragungsschicht wird sowohl von den B-Kanälen wie auch vom D-Kanal verwendet.

Die Richtlinien für Schicht 1 sind wie folgt festgelegt:

  • CCITT - Empfehlung - I.430
  • FTZ - Richtlinie - 1 TR 230

Die wichtigsten Leistungen der Schicht 1 sind:

  • Aktivierung einer physikalischen Verbindung zwischen TE und NT
  • Deaktivierung einer physikalischen Verbindung zwischen TE und NT
  • Transpartente Bitübertragung (von D- und B-Kanaldaten)

Die logische Struktur des ISDN-Basisanschlusses

Von der physikalischen Struktur her handelt es sich beim ISDN-Basisanschluß um einen 4-Draht-Bus. Jedes Endgerät ist dort durch Übertrager sowohl sendeseitig als auch empfangsseitig angeschlossen. Von der logischen Struktur her hat jedes Endgerät dreifachen Zugriff auf die S0-Schnittstelle.

Für den gesamten Datenverkehr muss die Schicht 1 eine synchrone, bittransparente und genau festgelegte Übertragungsstruktur zur Verfügung stellen. Dabei handelt es sich um den S0-Rahmen der Bitübertragungsschicht. Von den 48-Bit des S0-Rahmen sind jedoch nur vier Bit für den D-Kanal vorgesehen, dh. ein S0-Rahmen übertragt nur ein halb Byte (Oktett) der D-Kanal-Informationen. Im D-Kanal werden die Informationen der Schicht 2 und Schicht 3 übermittelt.


Wie lange dauert ein Fussballspiel?

October 23rd, 2008

Der Ball ist rund, das Leder muss ins Eckige, der Schiri ist der Chef und macht den Mundjob. Die hoch bezahlen Spieler laufen in kurzen Herrenhosen und Shirts über den Platz. Aber anders als beim Namensfetter, American Football läuft bei der europäischen Variante nicht die Stoppuhr mit. Ein Spiel hat erstmal 90 Minuten + Nachspielzeit, macht insgesamt 95 Minuten im Durchschnitt. Die Nachspielzeit deckt aber nicht alle Unterbrechungen ab. Jedesmal wenn der Ball ins Aus geht wird sich neu formiert, beim Abstoß strömen die Mannschaften nach vorne, bei Freistößen wird eine Mauer gebildet, Spieler liegen am Boden, Auswechslungen und Eckstöße.

Alles in allem läuft der Ball in einem Standart-Spiel gerade mal 82,5 Minuten über den Platz.
Die längste jemals gemessene unterbrechungsfreie Spielzeit gab es 1995 beim Barmstedter SV mit 17 Minuten am Stück.


Womit beschäftigen sich Pomologen?

October 7th, 2008

Pomologen oder Obstbaukunde beschäftigen sich mit Obstbäumen und Sträuchern. Anhand alter Schriften, teilweise aus dem 18.Jahrhundert, bestimmen sie Herkunft und Sorte. Teilweise blühen auch im heimischen Garten Sorten edelster Güter die bei Kennern sehr beliebt und begehrt sind. Der Pomologe erhält Aufträge von Garten- oder Landbesitzern. Er beginnt mit seiner „Ahnenforschung” am Stamm des Baumes, prüft Blattwerk, Veredelungen und sammelt Fruchtproben. In einer näheren Untersuchung werden Form, Kerngehäuse, Säure- und Süssgehalte bestimmt um die Art genau zu bestimmen.